Dienstag, 18. Juni 2013

Heldin

Diese und noch viel mehr wunderschöne Blumen haben wir auf unserer Wanderung am Sonntag gesehen.

Manchmal wäre es schon schön, wenn man von diesen Pflanzen nicht nur den Familiennamen  wüsste.
Und dann gibt es auch immer welche, von denen ich weder den Vor- noch den Nachnamen weiss. Wie diese hier

Aber zum Glück habe ich jetzt eine Heldin, die es mir ganz schnell verrät

Ein paar Merkmale eingeben und tataaa:
Genial, oder!?

Nur diese traumhaft schöne Pflanze kennt auch meine Heldin nicht
Ist das nun eine eigene Art, oder sowas wie ein Albino-Enzian?

Viele weitere HeldInnen des Alltags gibt es, wie jeden Dienstag bei Roboti liebt

Herzlich und verblümt

mo

Sonntag, 16. Juni 2013

Neulich

Zunächst einmal möchte sich Herr mo ganz herzlich für die lieben Wünsche bedanken, hier im Blog und im richtigen Leben.
Ja, der Abendhimmel ist am Freitag entstanden, auf  der Sonnenuntergangsfahrt mit dem Dampfschiff, beim romantischen Geburtstagsznacht Sunset-Menü.
Nein,  nicht in Schweden (was natürlich der Hammer gewesen wäre! Oder noch besser in Norwegen!) und auch nicht ganz auf dem Urnersee. Wobei es ja eigentlich schon der gleiche See ist, aber dort, wo wir geburtstagt haben, heisst er nur Vierwaldstättersee.


Und dann habe ich ja nicht nur romatisch gefeiert, sondern mich auch etwas gewundert und gekichert, neulich in Luzern. Als wir, wie richtige Touristen, über diese Brücke bummelten und ich eine richtige Touristin fragen hörte: 'Wie heisst denn diese Brücke?'
Aber vielleicht meine ja nur ich, dass jeder, der nach Luzern fährt, wissen müsste, wie diese Brücke heisst...?

Herzlich

mo

Samstag, 15. Juni 2013

Blick in den Himmel

Ich lebe an einem Ort, wo man sich fast auf den Rücken legen muss, um den Himmel zu sehen. Da erinnert mich die Raumfee mit ihren samstäglichen Himmelsbildern daran, doch öfter mal den Blick gen Himmel zu richten.

Heute habe ich endlich auch einmal ein Bild für diese tolle Aktion


Entstanden ist es gestern Abend. Wer weiss, wo es ist?

Nein, es ist leider nicht da, wo ich wohne, denn da muss man sich ja...
Aber vielleicht mache ich das jetzt wieder öfter; mich auf den Rücken legen und den Himmel betrachten, wie früher als Kind.

Herzlich

mo

Freitag, 14. Juni 2013

Frage Foto Freitag

Heute hat Steffi  nur eine Freitags-Frage, aber die hat es in sich:
Wofür brauchst du Hilfe?

Nun habe ich ja zum Thema Hilfe ein ziemlich gespanntes Verhältnis. Ausser bei Maschinen! Da kenne ich keine Skrupel, ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es leben die Küchenmaschine, die elektronische Waage, die Waschmaschine, der PC, das Handy...!
Als jemand, dem Autonomie und Selbstbestimmung heilig sind, tue ich mich oft schwer damit, Hilfe anzunehmen...
Als jemand, dem Autonomie und Selbstbestimmung heilig sind und die in einem sogenannt helfenden Beruf arbeitet, frage ich mich immer wieder, ob die Hilfe, die ich anbiete, das ist, was die Person wirklich braucht und ihr hilft...
Ich versuche mich an das Zitat von Abraham Lincoln zu halten: ,Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können'.

Trotzdem gibt es natürlich auch in meinem Leben immer wieder Situationen und Momente, in denen ich sehr dankbar um die Hilfe bin, die ich gerade brauche, die mir hilft, das zu tun, was ich selber nicht kann oder es zu lernen. Oder um die Hilfe, bei Dingen, die nur gemeinsam mit anderen zu bewältigen sind.
Ich habe das grosse Glück, dass ich diese Hilfe immer wieder von lieben Menschen vorbehaltlos bekomme.

Darum darf ich auf Steffis Frage antworten: Danke, aber heute brauche ich keine Hilfe!

Aber ich nutze gerne die Gelegenheit, um DANKE zu sagen! Allen, die für mich da sind, wenn ich sie brauche für ein offenes Ohr, ihre Gedanken und Ideen, ihr Mitfühlen, ihr Mitdenken, ihr Verständnis, ihre Liebe, ihr Dasein...

Für sie alle gibt es heute einen Blumenstrauss:

In echt gehört er Herrn mo, der heute Geburtstag hat! Ihm ein ganz besonderes Dankeschön (für was alles sage ich ihm dann persönlich...) und ein 50-faches HAPPY BIRTHDAY!

Herzlich und dankbar

mo

Steffis Bitte um Hilfe und viele weitere Antworten auf ihre heutige Frage gibt es  hier und hier

Mittwoch, 12. Juni 2013

Neulich

... ist ma und mir eine schier unglaubliche kleine Geschichte passiert.
Wir hatten eine liebe gemeinsame Bekannte besucht und auf dem Heimweg sind wir an einem Bastelladen vorbeigefahren.
So vom Auto aus sah er ganz vielversprechend aus. Als wir dann kurz darauf vor dem Schaufenster standen, beschlichen uns erste Zweifel: Vollgestopft mit allem möglichen Bastelzeugs.
Trotzdem betraten wir mutig den Laden. Auch drinnen schien sich alles Bastelmaterial der vergangenen 20 Jahre angehäuft zu haben. Eine ordnende Logik erschloss sich mir in den knapp zwei Minuten, in denen ich im Laden war nicht.

Verkäuferin (V): ' Grüezi. Was wünschen Sie?
mo: 'Wir möchten uns gerne mal etwas umsehen.'
V: 'Ja, aber bitte fassen Sie diesen Ständer nicht an. Er ist defekt, ich muss ihn zuerst reparieren'
ma und mo, beide schluckend: 'Ja, gut'
mo wagt sich zwei Schritte weiter in den Laden hinein, sieht ein Tonpapier, aus dem ein paar Frösche und Füsse ausgestanzt waren (ich schwöre, das war nur ein Papier, keine Musterkarte oder so!) und streckte ihre Finger danach aus, um es sich genauer anzusehen.
V: 'Sie dürfen sich gerne umsehen, aber bitte nur mit den Augen, nichts anfassen!'
Hä???
mo: 'Na, dann gehe ich doch lieber wieder' und verlässt den Laden
V: 'Auf Wiedersehen'
Nochmal Häää???
ma wollte sich trotzdem noch etwas anschauen.
Eine Minute später stand auch sie wieder draussen.
Sie habe einen Stempel anfassen wollen (Wie frech ist das denn?!)
V: 'Wie gesagt, bitte nicht anfassen! Wir möchten gerne Ordnung in unserem Laden!'
HÄÄÄÄÄ???????

Anzumerken wäre noch, dass weder ma noch ich wie randalierende Kids daherkommen, oder aussehen als hätten wir nicht genügend Taschengeld um uns so einen Stempel leisten zu können...


Daheim kramte ich dann meinen Blumenstanzer hervor. Gekauft in einem schönen, ordentlichen, freundlichen Internetshop. Ich brauche nämlich gar keinen Froschstanzer!

Herzlich

mo

Dienstag, 11. Juni 2013

Heldin

Hier ist sie, meine heutige Dienstagsheldin. Endlich! Die erste Erdbeere aus unserem Garten!
Sie hat es trotz dieses himmeltraurigen Frühlings geschafft zu erblühen, zu erröten und einen köstlichen Geschmack zu entwickeln. Auf dass noch ganz viele ihrer heldenhaften Schwestern den Juni versüssen!

Bei Roboti gibt es, wie jeden Dienstag, viele weitere Alltagshelden.

Herzlich

mo

Sonntag, 9. Juni 2013

Aufgetischt 3zehn

Das gestrige Wetter hat mich animiert, ein wenig in den sommerlichen Kochbüchern zu blättern. Etwas, das sich vorbereiten lässt und schnell fertig ist, wenn uns der Hunger überfällt, sollte es sein. Das heutige Rezept stammt aus einem Buch, das ebenfalls seit einigen Jahren bei mir im Regal steht.


Annemarie Wildeisen ist für mich eine Garantin für Gelingrezepte. Manchmal sind diese zwar etwas aufwändig, mit vielen verschiedenen Zutaten und einigem Geschnipsel und Gehacke. Aber das Resultat hat mich bisher immer überzeugt. Besonders wenn ich Besuch erwarte, wird Frau Wildeisen oft beigezogen.
Damit das auch mal gesagt wäre: Ich liebe Kochbücher über alles! Auch die von Fernsehköchinnen und -köchen! Aber ich sehe mir nie Kochsendungen an. Schon gar nicht die von der Frau Wildeisen. Die sind mir zu arrangiert und unspontan. Wenn es eine wirklich witzige, originelle Kochsendung gäbe (gibt es sowas eigentlich?), liesse ich mich vielleicht bekehren. Aber nicht den Tscheimi, gell Frau gugus!

Aber nun zum Buch 'Eine Prise Süden':
Frau Wildeisen schreibt zwar in ihrem Vorwort, es eigne sich auch gut, wenn einen im Winter die Sehnsucht nach Süden überkomme. Aber für Leute, die versuchen einigermassen saisonal einzukaufen funktioniert das nun wirklich nicht. Ich bleibe dabei: Es ist ein tolles Sommer(!)kochbuch.

Die Einteilung ist klassisch:

Vorspeisen, Antipasti & Co

Wunderbar wandelbares Getreide

Das Beste von Küste und Weide

Gemüse: Fest der Farben und Aromen
Mein absolutes Tomatenlieblingsrezept!

Süsse Versuchung



Gestern gab es  den marinierten Mozzarella aus dem Vorspeisenkapitel


1 gelbe Peperoni in kleinste Würfelchen schneiden
4-6 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten und 8 entkernte grüne Oliven (ich hatte nur dunkle da) hacken
2 Knoblauchzehen, 1 Bund glatte Peterli und 1/2 Bund Basilikum fein hacken
2-3 EL Balsamico, 1dl Olivenöl, Salz und Pfeffer gut verrühren und mit den übrigen Zutaten mischen
2 (Büffel-) Mozzarella (ca. 300g) in Scheiben schneiden, auf Tellern anrichten, mit der Peperonimarinade beträufeln, kurz ziehen lassen, servieren.
Auch wenn ich berücksichtige, dass ich nur 200g Mozzarella genommen habe, ist die Marinade sehr, sehr reichlich bemessen.

Zusammen mit frisch gebackenem Olivenbrot hat's ausgezeichnet geschmeckt!

Herzlich

mo